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Superseniors überraschten zu Beginn

Foto: Wolfgang Eroes
Fotocredit: Wolfgang Eroes
Nur eine Woche nach dem verpatzten Saisonauftakt gegen die Air Force Hawks, ging es für die Superseniors vergangenen Sonntag in die Steiermark zum Liganeuling Styrian Reavers. Die Hausherren hatte in der Vorwoche bereits mit ihrem Ligaeinstiegssieg auswärts gegen die Mostviertel Bastards gehörig aufhorchen lassen und so war jedem bewusst, dass die Steirer zu Hause haushoher Favorit sind.

Überraschendes erstes Viertel

Doch zu Beginn stellte sich die Lage überraschender Weise ganz anders da: Die Reavers wurden bei ihrem ersten Angriff umgehend mit 3 and out gestoppt und die Superseniors kamen auf der eigenen 20 Yardslinie zum Angriffsrecht. Unwiderstehlich marschierte nun die Offense übers ganze Feld und dieser wirklich schöne Drive wurde mittels Pass von Wolfgang Bernardiner auf Tristan Petrides zum Touchdown verwandelt. Wolfgang Kubitschek verwandelte den PAT und so stand es plötzlich 7:0 für den krassen Aussenseiter. Dies wollten sich die Reavers natürlich nicht bieten lassen und nach weitem Return arbeiteten sich nun die Reavers kraftvoll Richtung Endzone der Wikinger vor. Doch kurz vor der Red Zone stoppte die Defense den Angriff, die Reavers versuchten ihr Glück mit einem Field Goal, aber Peter Skala blockte den Kick. Dieses Turnover on Downs konnte die Offense dann jedoch nicht nutzen und es wurde zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Die überaus überraschende Führung schien aber die Superseniors mehr zu verwirren als die Hausherren, denn im zweiten Viertel schlichen sich immer mehr Eigenfehler bei den Wikingern ein. Nach dem Ausgleich der Reavers durch tiefen Pass und erfolgreichen PAT, folgten bis zur Halbzeit drei Turnovers (2x Interception, 1x Fumble), sowie zwei Touchdowns der Hausherren und so gingen die Teams mit 7:21 in die Kabinen. Nach der Halbzeitpause ging es leider in ähnlicher Tonart weiter: Vier weitere Turnover machten den Superseniors das Leben unnötig schwer, die Gäste spielten souverän, erzwangen sogar ein Punt Return Touchdown, so dass das Endergebnis von 7:48 zwar erschreckend hoch, aber durchaus verdient ausfiel.

Stimmen zum Spiel

Auch wenn es angesichts des Ergebnisses etwas befremdend klingt, aber mit der Leistung der Defense bin ich nicht ganz unzufrieden: 144 Yards zulassen müssen, eine Interception, eine Fumble Recovery, vier Pass Deflections, zwei Sacks, einige Tackles for Loss, drei geblockte Fieldgoals und einige Stopps sind eigentlich Statistiken, mit denen man an anderen Tagen um den Sieg mitspielt. Gelingt es uns im Rückspiel, diese Leistung erneut abzurufen und die Anzahl der Miss-Tackles zu reduzieren, dann wird am Ende garantiert ein viel knapperes Ergebnis am Scoreboard stehen“, so DC René Ziegler. „Mit acht Turnover, nicht mal 100 erreichten Yards und nur einem erzielten Touchdown kann man kein Spiel gewinnen… gegen kein Team der Welt und schon gar nicht gegen souverän spielende Reavers. So ist das eben im Football. Insofern haben die Reavers wirklich absolut verdient gewonnen, aber auch diesmal haben wir die Höhe unserer Niederlage ausschließlich uns selbst zuzuschreiben. Lediglich im ersten Viertel haben wir gezeigt was wir können und genau das müssen wir dann beim Rückspiel über die gesamte Spiellänge abrufen,“ denkt HC/OC Emmanuel Gatzakis bereits an das Rückspiel, welches genauer gesagt bereits nächste Woche am Samstag, den 27. April, am Footballzentrum Ravelinstraße mit Kickoff 17.00 Uhr stattfinden wird.
Dacia Vikings Superseniors @ Styrian Reavers
7:48 (7:0 / 0:21 / 0:21 / 0:6)
Scorer Superseniors: Tristan Petrides (TD), Wolfgang Kubitschek (PAT)

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