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AFL Halbfinale: Dacia Vikings vs. Projekt Spielberg Graz Giants

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Foto (c) Herbert Kratky (photokratky.com)
Kracher-Spiel um den Einzug in die Austrian Bowl XXXIV

Zwei Mal sind sich die beiden Spitzen-Teams heuer bereits begegnet. Beide Male konnten die Wikinger die Grazer bezwingen. Nun kommt es nach dem knappen Triumph der Grazer über die Ljubljana Silverhawks im Wild Card Game zu einem dritten Aufeinandertreffen der beiden Football-Giganten. Und in diesem Play-Off Game geht es um weitaus mehr als den Sieg: Der Gewinner zieht in die Austrian Bowl XXXIV – dem Finale der Austrian Football League – ein und kämpft am 21. Juli in St. Pölten um den Titel Österreichischer Staatsmeister. Für den Verlierer ist die Saison vorbei.

Foto (c) Herbert Kratky
Go Hard or Go Home – Das entscheidende Spiel

Die Dacia Vikings konnten als Rekordmeister bereits 14 Mal den Titel holen und schafften es insgesamt 23 Mal ins Finale. Doch auch die Grazer sind mit 10 Meister- und 10 Vizemeistertiteln jedes Jahr ein heißer Kandidat auf den Sieg.

Bei der letzten Begegnung der beiden Top-Teams am 17. Juni rettete ein Big Play der Wiener Defense (Safety Luis Horvath #32 machte seine 7. Interception der Saison) Sekunden vor Schluss den Sieg in einer äußerst knappen Partie. Vor allem seitens der Defensive dominierten die Vikings mit zwei Interceptions und sechs Sacks das Spiel, das bis zum Ende offen war. Alleine vier Sacks und ein Forced Fumble gingen dabei auf die Kappe von Quarterback-Schreck Leon Balogh, der für seine Leistung mit dem Titel „AFL Player Of The Week“ seitens des AFBÖ ausgezeichnet wurde.

Foto (c) Herbert Kratky

In der gesamten Regular Season, welche die Vikings auf Platz 2 der Tabelle beendeten, bewies das Hauptstadt-Team nicht nur, dass es reichlich Punkte aufs Scoreboard bringen kann, sondern passte gleichzeitig auch sehr gut auf den Ball auf. So stehen nach zehn Spielen lediglich drei Interceptions auf dem Statsheet – Bestwert der AFL. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sich die Quarterbacks hinter der O-Line stets gut beschützt fühlen durften. Die großen und schweren Jungs ließen in der regulären Saison lediglich neun Quarterback-Sacks zu, was den zweitbesten Wert aller Teams bedeutet.

Pass-Rush der Vikings eine Klasse für sich

Der Pass-Rush der Dacia Vikings sucht in der AFL heuer ebenfalls seinesgleichen. Insgesamt 31 Sacksstehen für die DL-University von Coach Mike Latek zum Ende des Grunddurchgangs zu Buche. Zur besseren Einordnung dieses astronomischen Wertes: die Silverhawks (19 Sacks) und die Raiders (17 Sacks), die in dieser Kategorie auf den Plätzen zwei und drei folgen, kommen zusammen gerechnet auf 36 Sacks.

Foto (c) Herbert Kratky

Die Defensive konnte aber nur als Einheit überzeugen, die Men in Purple stellen in den Kategorien Sacks, Tackles For Loss, Pass Breakups und Interceptions sogar jeweils den Top-Performer der gesamten AFL.

Brandgefährlich ist aber auch die Giants Defense einzustufen, die mit durchschnittlich nur 106,5 zugelassenen Yards pro Spiel das Team-Ranking in der Kategorie Rushing Defense nach dem Grunddurchgang anführt. Allen voran Thomas Schnurrer, der alleine für 46 Solo Tackles verantwortlich ist und etliche Tackles mit Raumverlust für sich beanspruchen kann, wird der Vikings Offense das Leben schwer machen wollen.

Foto (c) Herbert Kratky
Homefield Advantage kann spielentscheidend sein

„Wir nutzen die drei spielfreien Wochen, um uns optimal von der Saison zu erholen und gleichzeitig das Team in jedem Detail für das Halbfinale vorzubereiten. Unterstützt durch die hoffentlich lautstarken Fans in unserem Heim-Stadion, werden unsere Spieler alles geben, um den Einzug in die Austrian Bowl zu sichern“, verspricht Head Coach Chris Calaycay abschließend.

Foto (c) Herbert Kratky
Der Vikings Gameday inklusive Vorspiel der Purple U11

Die Vikings Gamedays im American Style sind Events für Groß und Klein. Cheerleader, das Maskottchen Nellie the Elephant, Hüpfburg, DJ und Sprecher, sowie hervorragende kulinarische Versorgung sorgen neben dem Kracher-Spiel für ein sportliches Erlebnis der Extraklasse für die ganze Familie.

Im Rahmen des AFL Playoff Spiels werden sich auch die jüngsten Footballer der Hauptstadt duellieren. Bereits um 13 Uhr treten die jüngsten Wikinger unter 11 Jahren gegen die Alterskollegen der Junior Tigers an und werden bereits hervorragende Aktionen, Tackles, Pässe, Runs und Touchdowns am Feld darbieten.

Be There & Go Vikings!

Hard Facts

Dacia Vikings vs. Projekt Spielberg Graz Giants
8. Juli 2018
Kickoff: 15 Uhr
Stadion Hohe Warte, Klabundgasse, 1190 Wien
Das Spiel wird auf ORF Sport+ Live ab 14:55 Uhr übertragen.

Halbfinale gegen die Graz Giants

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Andreas Bischof

Seit gestern steht fest, dass die Dacia Vikings im Halbfinale der AFL-Playoffs am Sonntag, den 8. Juli, auf der Hohen Warte erneut auf die Projekt Spielberg Graz Giants treffen werden. Die Grazer setzten sich gestern in der Wildcard-Runde mit 28:21 gegen die Ljubljana Silverhawks durch und sicherten sich somit die Teilnahme im Halbfinale.
In den Regular Season begegneten sich beide Kontrahenten bereits zweimal. Die Wikinger konnten sich mit 45:32 in der Hinrunde bzw. mit 21:14 im letzten Spiel der Regular Season jeweils durchsetzen. Tickets für das dritte Duell beider Teams im Halbfinale der AFL gibt es wie gewohnt auf wienticket.at .

Im anderen Halbfinale empfangen die Swarco Raiders Tirol bereits am Samstag die Danube Dragons, die in ihrem Wildcard-Game mit 21:18 die Oberhand gegen die SonicWall Rangers Mödling behielten.

2018 Regular Season Rückblick – Teil 2: Defense

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Foto (c) Hannes Jirgal

Eine turbulente Regular Season der Austrian Football League liegt hinter den Dacia Vienna Vikings. Zwar soll dies noch lange nicht das Ende der Saison 2018 bedeuten, trotzdem wollen wir die Zeit bis zu den Playoffs nutzen, um bereits einen ersten Blick zurück auf den Grunddurchgang zu werfen. Im zweiten Teil möchten wir die Defensive der zurückliegenden Regular Season genauer betrachten.

Foto (c) Hannes Jirgal

Mit insgesamt 234 erlaubten Punkten in der Regular Season, also durchschnittlich 23,4 erlaubten Punkten pro Partie, stellten die Dacia Vienna Vikings in der zurückliegenden Saison die zweitbeste Defensive der Liga. In vier der zehn Saisonspiele erlaubten die Wikinger sogar nur zwei gegnerische Touchdowns oder gar weniger.

Insgesamt ließ die Vikings-Defense in den zehn Spielen im zurückliegenden Grunddurchgang 3562 yards, also durchschnittlich 356,2 yards pro Partie zu, was den drittbesten Wert aller Teams bedeutet. Besonders gegen den Lauf präsentierte sich die Defensive stark. Im gesamten Saisonverlauf ließen lediglich die Graz Giants weniger Raumgewinn durch Laufspiel zu. Mit 112,7 erlaubten Rushing-Yards pro Spiel stehen die Wikinger mit weitem Abstand auf die nächsten Verfolger nur knapp hinter den Grazern auf Rang zwei.

Foto (c) Hannes Jirgal

Auch gegen das gegnerische Passspiel wusste die von Chris Calaycay gecoachte Verteidigung zu überzeugen. Zwar steht die Defense nach insgesamt durch Pässe zugelassenen Yards  „nur“ auf dem vierten Platz, doch weiß sie in den einzelnen Disziplinen sehr zu überzeugen. Von den 308 versuchten Pässen gegen die Vikings fanden nur 155 ihr Ziel. Das bedeutet lediglich 50,3 % erlaubte Completions und damit den absoluten Spitzenwert der gesamten Liga. Auch die 14 Interceptions, die die Wikinger im Verlaufe der Saison ansammelten, sind alleiniger Liga-Bestwert. Der Pass-Rush der Dacia Vikings suchte in der AFL ebenfalls seinesgleichen. Insgesamt 31 Sacks stehen für die DL-University von Coach Mike Latek zum Ende des Grunddurchgangs zu Buche. Zur besseren Einordnung dieses astronomischen Wertes: die Silverhawks (19 Sacks) und die Raiders (17 Sacks), die in dieser Kategorie auf den Plätzen zwei und drei folgen, kommen zusammen gerechnet auf 36 Sacks.

Foto (c) Andreas Bischof

Doch ließ die Abwehrreihe der Wikinger nicht nur wenig zu, sie sorgte auch selbst für Punkte. Neben zwei Safeties, die die Defense der Vikings im Saisonverlauf erzielten, sorgte sie auch auf direktem Wege für zwei Touchdowns. Die Defensive konnte dabei jedoch nicht nur als Einheit überzeugen, die Men in Purple stellen in den Kategorien Sacks, Tackles for Loss, Pass Breakups und Interceptions sogar jeweils den Top-Performer der gesamten AFL.

Wer wird Halbfinalgegner der Vikings?

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Während sich unsere Dacia Vikings bereits auf das Halbfinalspiel vorbereiten, stehen am kommenden Sonntag (01.07.) noch die beiden Wildcard Games auf dem AFL-Programm. In den Begegnungen Projekt Spielberg Graz Giants vs. Ljubljana Silverhawks und Danube Dragons vs. SonicWall Rangers Mödling wird unser Gegner für das Halbfinale ermittelt. Solange der Gegner, der am 8. Juli um 15 Uhr zum Halbfinale auf der Hohen Warte gastiert, noch nicht feststeht, könnt ihr euch eure Vollpreis-Tickets noch um 15 Prozent billiger sichern. 

Die Vikings treffen dann am 8. Juli auf den nach dem Grunddurchgang besser gerankten Sieger beider Partien. Wer LIVE miterleben möchte welches Team unser Gegner im Halbfinale sein wird, kann auf sportonlive.tv beide Spiele im Livestream verfolgen.

Sonntag (01.07.):
12:00 Uhr: Danube Dragons vs. SonicWall Rangers Mödling

Link zum Livestream:
http://www.sportonlive.tv/s/event/520/danube-dragons/sonicwall-rangers-m-dling/index.jsp

14:00 Uhr: Projekt Spielberg Graz Giants vs. Ljubljana Silverhawks

Link zum Livestream:
http://www.sportonlive.tv/s/event/521/projekt-spielberg-graz-giants/ljubljana-silverhawks/index.jsp

Team II sichert sich die Playoff-Teilnahme

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Foto (c) MemStudio

Das Team II der Dacia Vienna Vikings konnte am Samstag mit einem 21:6-Erfolg über die Cineplexx Blue Devils die Teilnahme in den Playoffs der AFL Division 1 sichern.

Defense-lastige erste Hälfte

Nach einem zerfahrenen Start, bei dem sich beide Teams je einmal per Punt und einmal per Fumble vom Ballbesitz trennen mussten, legten die jungen Wikinger vor. Mit einem tiefen Pass im ersten Play des zweiten Quarters bediente Rudi-Lee Frey auf der linken Seite Wide Receiver Marcel Helnwein zum ersten Touchdown der Partie. Nach Arnold Bürgmayr-Posseths anschließenden Extrapunkt führten die Gastgeber mit 7:0.

Foto (c) MemStudio

Anschließend war die Defensive der Wikinger der Garant für die fortwährende Führung. Immer wieder brachten sie den Quarterback der Gäste in Bedrängnis oder zu Boden. Da die Vikings-Offensive sich weiterhin schwer tat, blieb es zur Pause beim 7:0.

Im zweiten Durchgang konnten die Hausherren dann endlich einen Touchdown durch Julian Moreno nachlegen, allerdings wurde dieser aufgrund einer Holding-Strafe zurückgenommen. So kam es, wie es kommen musste und die Blue Devils landeten ein Big Play. So wurde aus einem kurzen Pass nach ein paar gebrochenen Tackles plötzlich ein 82 yard Touchdown für die Vorarlberger. Da der anschließende two-point-try abgefangen werden konnte, behielten die Wikinger beim Stand von 7:6 aber immerhin die Führung.

Foto (c) MemStudio
Wikinger behalten die Nerven

In der Crunchtime fand die Offensive des Team II dann endlich in die Spur zurück. Ein weiterer Touchdown-Pass von Rudi-Lee Frey und ein anschließender Touchdown-Run von Julian Moreno ließen die Wikinger auf 21:6 davonziehen. In der Defensive sorgte D-Liner Nikolaus Plenert mit zwei eroberten Fumbles und Defensive Back Daniel Kromer mit einer Interception schließlich dafür, dass an der Playoff-Teilnahme des Team II keine Zweifel mehr aufkamen.

Foto (c) MemStudio

Die Truppe von Head Coach Thomas Ölsböck schloss die reguläre Saison in Österreichs zweithöchster Spielklasse somit mit sechs Siegen bei lediglich zwei Niederlagen als Zweitplatzierter der Conference A ab.
Voraussichtlich am 7. Juli geht es in den Playoffs für unser Team II dann zu den Amstetten Thunder, die in der Conference B mit einem 7:1 Record unangefochten die Tabelle anführen. Die andere Division1 Playoff-Begegnung bestreiten die Vienna Knights und die Styrian Bears. Die Sieger dieser Halfinali duellieren sich dann in der Silver Bowl am 21. Juli in der NV Arena St. Pölten.

2018 Regular Season Rückblick – Teil 1: Offense

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Foto (c) Hannes Jirgal

Eine turbulente Regular Season der Austrian Football League liegt hinter den Dacia Vienna Vikings. Zwar soll dies noch lange nicht das Ende der Saison 2018 bedeuten, trotzdem wollen wir die Zeit bis zu den Playoffs nutzen, um bereits einen ersten Blick zurück auf den Grunddurchgang zu werfen. Im ersten Teil möchten wir die Offensive der zurückliegenden Regular Season genauer betrachten.

Foto (c) Hannes Jirgal

Mit durchschnittlich 39 erzielten Punkten pro Partie stellten die Wikinger die zweitbeste Offensive der gesamten Liga. Insgesamt 50 durch die Offensive erzielte Touchdowns, davon 27 Passing-Touchdowns und 23 Rushing-Touchdowns, stehen am Ende der Regular Season zu Buche. Hinzu kommen 49 erfolgreiche Extrapunkte bei 51 Versuchen, was eine Erfolgsquote von 96 Prozent bedeutet, eine erfolgreiche two-point-Conversion sowie acht verwandelte Field Goals, was unter allen Teams der mit Abstand beste Wert ist.

O-Line als wichtige Stütze des Erfolgs

Doch zeigten die Vikings nicht nur, dass sie reichlich Punkte aufs Scoreboard bringen können, sondern passten gleichzeitig  auch sehr gut auf den Ball auf. So stehen nach zehn Spielen lediglich drei Interceptions auf dem Statsheet – Bestwert der AFL. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sich die Quarterbacks hinter der O-Line stets gut beschützt fühlen durften. Die großen und schweren Jungs ließen in der regulären Saison lediglich neun Quarterback-Sacks zu, was den zweitbesten Wert aller Teams bedeutet.

Foto (c) Hannes Jirgal

Selbst wenn es in den ersten drei Versuchen mal nicht mit einem neuen First Down klappen wollte, sollte dies die Offensive der Wikinger nicht nervös machen. Von elf ausgespielten vierten Versuchen konnten gleich acht in ein neues First Down umgewandelt werden, was mit einer Erfolgsquote von 72 Prozent ebenfalls den zweitbesten Wert aller Teams entspricht.

Ausbalancierte Offense

Außerdem zeigte die von Max Puchstein gecoachte Offensive im Verlaufe der Saison immer wieder ihre Variabilität und dass sie nicht von einzelnen Spielern abhängig ist. So stehen nach insgesamt 554 Offensive Plays in der Regular Season 2183 Passing Yards 1880 Rushing Yards entgegen. Eine solch ausgeglichene Offensive können sich die meisten anderen Teams der Liga nur wünschen. Für die Vikings gilt es nun, diese geballte offensive Schlagkraft auch im Halbfinalspiel der Playoffs am 8. Juli auf der Hohen Warte zu präsentieren.

Foto (c) Hannes Jirgal

Im zweiten Teil des Regular Season Rückblicks schauen wir auf die Performance der Defense der Dacia Vienna Vikings. 

 

Knapper Sieg gegen Giants sichert Heimrecht im Playoff!

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Dacia Vikings vs. Graz Giants | 17.6.2018

Die Dacia Vikings sichern sich am Sonntagnachmittag mit einem 21:14 Sieg gegen die Projekt Spielberg Graz Giants nicht nur den 2. Tabellenplatz in Austrian Football League, sondern auch das Heimrecht für das Halbfinale am 8. Juli 2018! 

Es war ein Arbeitssieg der Wikinger, die zwar nie in Rückstand gerieten, doch letztlich die finale Führung erst durch einen Touchdown im letzten Spielabschnitt zurückholen konnten. Ein Bigplay der Wiener Defense Sekunden vor Schluss zerstreute dann die letzten Hoffnungen der Grazer Gäste.

AFL Week-11
Dacia Vikings vs. Projekt Spielberg Graz Giants
21:14 (0:0/7:0/7:7/7:7)

Spielverlauf:
Die Dacia Vikings empfangen zu Beginn der Partie den Ball und scheitern im ersten Drive mit einem geblockten Fieldgoal knapp am Score.
Die folgenden Drives enden auf beiden Seiten mit dem befreienden Punt. Erst im 2. Spielabschnitt brechen die Vikings den Bann: QB Garrett Safron (#10) komplettiert über 32 Yards zum Touchdown auf WR Reece Horn (#18)! Kicker Christopher Kappel (#2) verwandelt den folgenden Extrapunkt (PAT) – 7:0 Vikings! Sekunden vor der Halftime hält die Wiener Defense stark gegen den Druck der Gäste, die bereits in der Redzone der Wikinger stehen. Letztlich vergeben auch die Grazer einen Fieldgoalversuch – die Vikings gehen mit ihrer knappen Führung in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Bigplay der Vikings Defense: Akseli Olin (#27) fängt den Pass der Giants ab und trägt das Leder noch bis 3 Yards vor die Grazer Goalline! Die Vikings nutzen diese Chance prompt, QB Garrett Safron platziert seinen 2. Touchdownpass auf Reece Horn – 14:0 Vikings (PAT Kappel good)! Drei Minuten vor dem letzten Seitenwechsel antworten die Giants mit einem Touchdown und verkürzen auf 14:7. Gleich zu Beginn des 4. Quarters erzwingen bzw. sichern die Wikinger (Leon Balogh und Marvin Wappl) einen Ballverlust der Gäste. Der folgende Offense-Drive endet jedoch mit einem Punt des Wiener Specialteams. Die Grazer Gäste antworten noch einmal mit einem Touchdown – 14:14 und noch 5 Minuten auf der SPieluhr. In Folge versuchen sich die Giants an einem Onside-Kick, der Ball kann jedoch von Christoph Kellner (#22) knapp an der Mittellinie gesichert werden! Die Wikinger lassen sich diese Chance nicht entgehen und punkten ein 3. Mal: QB Safron komplettiert auf Maurice Wappl (#6), Christopher Kappl erzielt seinen 3. PAT: 21:17 Vikings! Sekunden vor Schluss bringt Luis Horvath mit seiner Interception die Vorentscheidung der Partie. Der Vikingsverteidiger fängt den Ball in der eigenen Endzone ab, im folgenden Offensedrive läuft die Uhr aus.

Scorer Dacia Vikings:
Touchdowns: Reece Horn (2), Maurice Wappl (#6)
PATs: Christopher Kappel (3)

Sonntag, 17.6.2018 | Stadion Hohe Warte

Hands of Congo: Leo Misangumukini neu in der Vikings D-Line

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Die Dacia Vikings D-Line. Foto (c) Peter Kramberger

Statt Bälle fangen die Hands of Congo jetzt Gegner an der Line ab! Man hört selten, dass ein Spieler vom Receiving Corps an die Defensive Line wechselt, zumal das ja nicht mal artverwandte Positionen sind. Doch bei Leonel, genannt Leo, Misangumukini war dies der Fall. Der jahrelange Receiver, der verletzungsbedingt einige Zeit pausieren musste, ist nun an der D-Line tätig und hat sich in seinen ersten beiden AFL Spielen als Defensive End mehr als wacker geschlagen.

„Ich möchte definitiv in der D-Line bleiben, denn ich habe in meiner neuen Position am Feld echt Spaß“, kommentiert Leo seinen Wechsel vom Receiving Corps zur Defensive Line. „Klar muss ich noch haufenweise an meiner Technik arbeiten und der Umstellungsprozess wird noch dauern, aber ich denke, meine körperlichen Voraussetzungen sind schon mal gut“, weiß Misangumukini um seine Verbesserungspotentiale.

Leos körperliche Voraussetzungen sind optimal

Einen Vorteil bringt der 20Jährige mit an die Line: Als ehemaliger Offense-Spieler liest er den gegnerischen Angriff mit anderen, nämlichen ehemaligen Receiver-Augen. „Nun fange ich eben Spieler an der Line ab anstelle von Bällen vom QB“, schmunzelt Leo, dessen Hands of Congo nun eben andere Aufgaben haben.

(c)gridironphotography
„In einem Jahr kann er dominant sein!“ (M. Latek über Leo)

Leos Defensive Line Coach, Mike Latek, zeigt sich von seinem neuen Schützling recht beeindruckt: „Körperlich ist Leo ein Traum – Genau wie ein Defensive End ausschauen soll. Sein Potential ist unglaublich, weil er groß und schnell ist. Er hat bisher immer im Angriff gespielt, aber er hat sehr gutes Verständnis dafür, was und wie alles auf dem Field funktioniert. Wenn ein D-Liner das Spiel versteht und antizipieren kann, was von der gegenerischen Offense kommt, ist das schon ein großer Vorteil. Auf jeden Fall muss er noch einiges an seiner Technik verbessern. Das braucht eben tausende Wiederholungen.

D-Line Coach Mike Latek und Leo Misangumukini (c)Andi Bischof

Als D-Liner hat der Spieler wenig Zeit zu reagieren. Der Gegner steht nur ein paar Centimeter vor ihm und nicht Meter weit weg wie ein Corner Back oder Safety zum Receiver. Am wichtigsten ist, Leo muss geduldig sein. Aber wenn er genauso weiter macht, kann er in einem Jahr dominant sein“, prophezeit Coach Latek Leo eine vielversprechende Zukunft als D-Liner und schließt sein Resümee schmunzelnd ab: “Und er ’studiert‘ auf Mike Latek’s DL University – da kann er nur Bombe werden!“

 

Yannick Mayr – Der aktuell einzige Österreichische QB in der AFL

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(c) Andreas Bischof
Auch in einer Bye Week gibts unseren Featured Player Of The Week – QB #14 Yannick Mayr! In seinen ersten drei AFL Spielen als Quarterback hat er sich enorm von Runde zu Runde gesteigert und weist tolle Stats auf. Mit einem QB Rating von 141.8 (NCAA) verbuchte er bisher 542 Passing Yards und 287 Rushing Yards. Somit gehen bisher insgesamt 8 Touchdowns (5 Rushing, 3 Passing) auf die Kappe des 22jährigen, gebürtigen Salzburgers, der nach über zwei Jahren erst nach der Verletzung von Starting QB Garrett Safron wieder an der Spielmacherposition zum Einsatz kam.
Tolles Resümee nach seinen ersten drei AFL Spielen
Allein beim 64:7 Sieg gegen die Bratislava Monarchs schneidet er im AFL Rundenvergleich mit allen anderen, amerikanischen Quarterbacks der Liga beieindruckend gut ab.
Bei einem Blick auf das Quarterback NFL Rating der letzten Spielrunde positioniert sich Mayr mit 131.3 auf Platz 4 – hinter Sean Shelton (158.3), Chad Jeffries (149.6) und Robert Gallick (134.1) und deutlich vor Steelsharks‘ Uribe (105.2), Zack Cavanaugh von den Silverhawks (73.7), David Vega (45.2) und Dylan Potts (18.1).
Was die Passing Yards betrifft, warf sich Mayr mit 18 Completions und insgesamt 286 Yards auf die Stockerlplätze. Lediglich Dragons QB Jeffries (450 Yards) und Raiders QB Shelton (300 Yards) erzielten höhere Zahlen in Runde 9.
Alle anderen US Spielmacher (Gallick, Uribe, Cavanaugh, Vega und Potts) mussten sich in der statistischen Gegenüberstellung der neunten AFL Runde teilweise überaus deutlich hinter dem Vikings QB einreihen.
Seine tolle Leistung in Runde 9 der AFL krönte Mayr mit insgesamt fünf Touchdowns (2 Passing, 3 Rushing) und steht in dieser Kategorie ex aequo mit Sean Shelton (4 Passing, 1 Rushing vs. Silverhawks) an erster Stelle.
Jeweils 4 TDs (3 Passing, 1 Rushing) verbuchten Chad Jeffries und John Uribe, Robert Gallick warf für 3 TDs, Cavanaugh und Vega erzeilten jeweils einen Passing Touchdown und Rangers Spielmacher Potts gelang kein Score in der vergangenen Spielrunde.
Mayr im Vergleich mit den US-Spielmachern
Da der bloße Vergleich in der AFL Runde aufgrund der unterschiedlichen Gegener natürlich ein wenig hinkt, haben wir auch einen genaueren Blick auf die Performances der anderen US-Quarterbacks gegen die Bratislava Monarchs geworfen. Mit 286 Passing Yards lieferte Yannick Mayr hier bessere Werte ab als Sean Shelton (250 Yards, Raiders vs. Monarchs), Zachary Cavanaugh (280 Yards, Silverhawks vs. Monarchs), Chad Jeffries (230 Yards, Dragons vs. Monarchs) oder Dylan Potts (236 Yards, Monarchs vs. Rangers).
Mayrs drei Rushing Touchdowns sind auch der zweitbeste Wert eines Quarterbacks gegen die Monarchs im Verlauf der gesamten bisherigen Saison. Allein Rangers‘ QB Potts rushte vier Mal in die Endzone der Slowaken in deren Heimstadion.

Dacia Vikings lassen Monarchs keine Chance

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Reece Horn
Foto by Andreas Bischof

Die Dacia Vienna Vikings konnten am Sonntagnachmittag einen nie gefährdeten 64:7-Erfolg bei den Bratislava Monarchs landen. Beim Spielstand von 47:7 war die Partie bereits zur Pause entschieden. Trotz hohem Rückstand kämpften die Monarchs tapfer bis zum Schluss, mussten sich aber den erfolgshungrigen Vikings, die nach zwei Niederlagen in Folge wieder auf die Siegerstraße zurück wollten, geschlagen geben.

Vikings legen mit Blitzstart vor

In der slowakischen Hauptstadt starteten die Wikinger perfekt ins Spiel. Mit ihrem starken Laufspiel dominierten sie die Monarchen von Beginn an und legten mit einem Touchdown im ersten Drive vor. Nachdem Islaam Amadu (#20) den Großteil der Arbeit übernahm, schloss Yannick Mayr (#14) mit einem Quarterback-Sneak zum Touchdown ab. Als sich die Monarchs anschließend direkt wieder vom Ballbesitz trennen mussten, legte Marko Gagic (#5) den zweiten Touchdown-Run hinterher.

Im darauf folgenden Ballbesitz bestraften die Monarchs die einzige Unachtsamkeit der Vikings-Defensive mit einem tiefen Touchdown Pass zum 7:14. Dies sollten aber auch die einzigen Punkte der Monarchen bleiben. Die Vikings-Offensive feuerte hingegen aus allen Rohren. Noch vor dem Ende des ersten Viertels legte Christopher Kappel (#2) ein Field Goal zum 17:7 nach.

Run-Game der Wikinger dirigiert das Geschehen

Im zweiten Viertel erhöhte zunächst Yannick Mayr mit einem 14 Yard Touchdown-Lauf. Die Monarchs konnten von der agressiven Vikings-Defense erneut wie so oft beim Three & Out gehalten werden. Beim Punt-Versuch landete der Snap über dem Kopf des Punters und in der Endzone der Monarchs, sodass die Safety zwei weitere Punkte für die Wikinger brachte. Reece Horn (#18) durfte sich im folgenden Drive ebenfalls in den Reihen den Scorer eintragen, als er nach einem kurzen Screen-Pass zwei Tackles brach und so die Endzone erreichte. Islaam Amadu (#20) und Marco Gagic (#5) konnten die erste Hälfte der Vikings mit je einem weiteren Touchdown-Run aus kurzer Distanz zum 47:7-Halbzeitstand veredeln. Dem letzten Touchdown in der ersten Hälte ging eine Interception von Christoph Gombkötö (#9) voraus.

Mit der souveränen Führung im Rücken konzentrierten sich die Vikings im zweiten Durchgang weiterhin auf das Runninggame und ließen Zeit und Gegner laufen. So konnte Yannick Mayr mit einem weiteren Touchdown-Run im dritten Viertel anschreiben. Doch tat der Quarterback den Monarchen nicht nur mit seinen gefährlichen Läufen weh, sondern zeigte auch seine Qualiäten im Passspiel. So bediente er Wide Receiver Maurice Wappl (#6) für seinen zweiten Touchdown-Pass. Die Offensive der Monarchs rund um US-Quarterback David Vega konnte auch in der zweiten Hälfte stets in Schach gehalten werden. Mit einer Interception inklusive Return in die Redzone konnte Defensive Tackle Marvin Wappl (98) die letzten Punkte der Partie auflegen. Christopher Kappel, der jeden Extrapunkt der Partie verwandelte, sorgte mit seinem zweiten Field Goal für den 64:7-Endstand.

Bratislava Monarchs vs. Dacia Vikings
7:64 (7:17/0:30/0:0/0:17)

Vikings Scorer:
Touchdowns: Yannik Mayr (3), Marko Gagic (2), Islaam Amadu (1), Reece Horn (1), Maurice Wappl (1)
Field Goals: Christopher Kappel (2)
PATs: Christopher Kappel (8)

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