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Football Coaches Of The Year 2015: Christoph Putz und Maximilian Kössler

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Football Coaches Of The Year 2015: Christoph Putz und Maximilian Kössler
©nutville.at
Außergewöhnliche Leistungen und unendliches Engagement

Die Coaches der Vienna Vikings arbeiten stets hervorragend und leisten für den Verein ein überaus wichtigen Beitrag. Die beiden Coaches Christoph Putz und Maximilian Kössler haben allerdings im Jahr 2015 der Pflicht immer noch eine deutliche Portion Kür zugesetzt und ein derartiges Engagement an den Tag gelegt haben, dass die Wahl zu den Coaches Of The Year 2015 auf sie gefallen ist. Neben ihren wichtigen Tätigkeiten als Coaches der Kampfmannschaft, darunter auch ihr eigenes Strength & Conditioning Programm, trainieren die beiden jeden Vormittag leidenschaftlich mit unserem Nachwuchs der Vikings Football Academy. Weil das aber noch nicht genug ist, kümmern sie sich immer wieder um die Wartung des Vikings Gym und veranstalteten im Sommer ein Camp für die Vikings Cheerleader und das Vikings Dance Team. Nachfolgend noch einige Worte unserer beiden Coaches Of The Year 2015, Christoph Putz und Maximilian Kössler. Wir gratulieren herzlichst!

Christoph Putz
Christoph Putz // ©nutville.at
Christoph Putz in Action // ©nutville.at

„Ich bin mittlerweile seit 12 Jahren bei den Vienna Vikings und ich sehe diese Auszeichnung als ein Symbol großer Anerkennung und Wertschätzung. Die Begriffe „Strength“ und „Conditioning“ sind  zwei Überbegriffe innerhalb eines Netzwerks aus trainierbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten und deren jeweiligen Aspekten. Die Zielsetzungen richten sich dabei vor allem nach der Wettkampfleistung. Bei all den Faktoren, die die Performance eines Teams ausmacht, kann „S&C“ nur seinen Teil zum Sieg beitragen. Es ist aber unwesentlich, wie viel dieses oder jenes Training zum Gewinnen beiträgt. Entscheidend ist, dass alle Trainingsmaßnahmen überlegt, strukturiert und zielorientiert geplant und dann mit unbändiger Leidenschaft auf das Feld gebracht werden. Diese Erwartungshaltung haben wir an uns selbst aber auch jedem Spieler gegenüber. Wichtig ist also nicht wie viel oder ob wir „S&C“-Training machen, sondern dass wir es richtig machen. Football hat seit ich 12 Jahre alt bin auf fast alle Bereiche meines Lebens Einfluss genommen und ich müsste lange darüber nachdenken, um ein Beispiel für negativen Einfluss auf mich durch diesen Sport zu nennen. Ich habe die ersten 5 Jahre meiner Footballkarriere nicht bei den Vikings verbracht. Der Wechsel und die damit verbundenen Erfahrungen bestätigen mich bis heute noch in der Hingabe und Leidenschaft dieses Vereins für Football. Ich sehe es nicht so, dass ich Zeit, Motivation und Leidenschaft für die Vikings aufwende. Ich lebe Football und mein Lebensraum sind die Vikings.

Maximilian Kössler
Maximilian Kössler
Maximilian Kössler in Action // ©nutville.at

„2007 habe ich als Wide Receiver bei den Vienna Vikings begonnen und seit 2008 coache ich bereits. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, weil sie zeigt, dass sich unsere Arbeit und unser Engagement für den Verein gelohnt hat und wertgeschätz wird. Die Möglichkeit die VFA zu coachen zählt zu meinen bisher größten und spannendsten Herausforderungen und bildet gleichzeitig ein großes Highlight in meiner Karriere. Es bereitet mir viel Freude mit topmotivierten, zielstrebigen Burschen zu arbeiten und sie bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen zu können. Wir haben es uns als Ziel gesetzt, den Schülern der VFA die bestmögliche, alters- und entwicklungsgerechte, athletische Ausbildung zu gewährleisten, die wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen können. Da die VFA ein Novum im American Football in Europa darstellt, heißt das auch, dass besonders viel Zeit in Recherche, Planung und Reflektion fließt. Mit unserer Arbeit wollen wir unter anderem dazu beitragen diese tolle Sportart in Europa auf ein ganz neues Niveau zu heben und das geht nur, wenn man den Sport nicht nur „konsumiert“ sondern lebt. Der Footballsport hat mein Leben in vielen Bereichen mehr als nur positiv beeinflusst. Das Coachen an sich hat sich zu meiner persönlichen Leidenschaft entwickelt und diese Leidenschaft prägt in erster Linie meine Arbeit.“