Erstmals seit 2006 endet die Nachwuchs-Saison heuer ohne einen Meistertitel für die Vikings.

Nachdem die U13 in einem knappen Halbfinalspiel gegen den designierten Meister dieser Altersklasse, die Rangers, ausschied, fand nun auch für die U15 und U18 im Finalspiel der Traum vom Meistertitel ein jähes Ende.

 

U15 verliert im Finale 44:0

Am Samstag reisten die U15 Vikings zum Finalspiel nach Innsbruck.

Foto: Bruckmayr Photography

Es war schon im Vorhinein klar, dass die Vikings als Underdogs in diese Partie gingen. Dass das Spiel dann mit 44:0 weitaus deutlicher ausfiel als die beiden Begegnungen mit den Raiders im Grunddurchgang war leider sehr enttäuschend. Die Vikings fanden nicht ins Spiel. Eine starke Raiders Defense wehrte jegliche Angriffsversuche ab, die Vikings Defense hingegen schien kein Mittel gegen die Scoring Maschinerie der Tiroler zu finden.

„Unsere U15 Mannschaft hat sich über die Saison hin sehr gut gesteigert und es bis ins Finale geschafft. Das ist eine tolle Leistung. Dass das Finalspiel dann so deutlich gegen uns ausgefallen ist, ist natürlich sehr schade, aber auch Vizemeister ist ein Titel, auf den man sehr stolz sein kann.“, resümiert Nachwuchsleiter und U15 Head Coach Mag. Georg Zivko.

 

U18: starke erste Hälfte, zahlreiche Verletzungen in zweiter Hälfte

„Die Gesundheit unserer Spieler steht für uns – auch und vor allem im Nachwuchs – an oberster Stelle. Viel schlimmer und schockierender als die Tatsache, dass das Finalspiel nach einer starken ersten Hälfte nicht gewonnen werden konnte, ist daher für uns die Verletzungsbilanz dieses Spiels: ein Riss im Sternum, verletzte Knöchel, ein Schienbeinbruch, 3 Knieverletzungen und eine Gehirnerschütterung.  Für zahlreiche Schlüsselspieler endete der Tag nach der langen Heimreise mit einem Spitalsbesuch. Wir wünschen allen unseren Spielern gute und rasche Besserung“, so Mag. Georg Zivko zum U18 Ergebnis.

Dabei hatte es zu Beginn des Spiels noch sehr vielversprechend ausgesehen. Im ersten Quarter gingen die Gastgeber zwar zunächst mit 7:0 in Führung, gleich zu Beginn des zweiten Viertels holten die Wikinger aber den Ausgleich. Kurz darauf holten sich die Grazer wieder die Führung, bis zur Halbzeit konnten die Young Vikings den Rückstand aber auf 14:13 reduzieren. Nach der Pause lief es für die Wikinger dann nicht mehr nach Plan. Ein Spieler nach dem anderen verletzte sich und das geschwächte Team konnten keine weiteren Punkte mehr aufs Scoreboard gebracht werden. Die Grazer hingegen erhöhten ihren Vorsprung auf insgesamt 41:13 und sichern sich somit den Meistertitel.

7:0; 7:13; 14:0; 13:0

Scorer: Ante Drazetic (2)

PAT: Herrnstein

 

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