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Start der zweiten Hälfte der AFL Saison 2022: Dacia Vikings gastieren in Graz

Dacia Vikings WR Daniel Schwam (c) Peter Kramberger

Die Hälfte der AFL Regular Season ist gespielt! Die Dacia Vienna Vikings (4-1) gehen als Drittplazierter in das kommende Spiel zum Maiende in das 200 km entfernte Graz und gastieren bei den Projekt Spielberg Graz Giants (1-4), aktuell Tabellensiebenter. Nach fulminanter Leistung im letzten Heimspiel gegen die Black Panthers aus Prag ist das Motto: gute Leistung fortsetzen. Die Defensive spielte ihre, bis dato, beste Leistung und erlaubte den Gästen aus Prag keinen einzigen Punkt. Auf der Offensiven Seite des Balles scorten Nico Hrouda und Co. 21 Punkte – die beste Offensivleistung aller AFL Teams in der heurigen Saison gegen die Black Panthers.

Nun heißt es aber für unsere Mannschaft sich  auf einen erwartet motivierten Gegner zu wappnen und nach zwei Wochen Pause ihre Leistung wieder auf das Feld zu bringen. Die Giants haben diese Saison bereits mehrmals den Kürzeren ziehen müssen und nur sehr knapp verloren. Dementsprechend werden die Grazer ihre heimischen Fans eine starke Leistung bieten wollen.
Die letzten zwei Aufeinandertreffen beider Teams 2021 konnten die Dacia Vikings jeweils für sich entscheiden, dennoch wird der Gegner sicher nicht unterschätzt werden, denn die Karten sind heuer in der Austrian Football League neu gemischt. 

Für alle Fans, die nicht live vor Ort in Graz Eggenberg dabei sein können, wird erneut ein Livestream von > Streamster.tv angeboten! 

Dacia Vikings Head Coach Ivan Zivko vor dem AFL-Kracher

“Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Freude über den letzten Sieg sehr groß war. Wir haben aus dem Spiel gegen die Patriots gelernt und konnten dies direkt gegen die Black Panthers umsetzen. Wir haben einen Weg gefunden so zu spielen, wie wir es wollen, was auch das Thema für das kommende Spiel ist. Der Fokus ist auf uns gesetzt. Wir wissen natürlich auch, dass mit den Giants ein Gegner kommt, der historisch gesehen immer auf Augenhöhe gespielt hat. Wir haben sicher eine gute Ausgangssituation, wissen aber auch, dass die Giants mit dem Rücken an der Wand stehen und sie gewinnen müssen. Gerade das macht das Spiel so gefährlich, weil die Grazer nur nach vorne kämpfen können und auch immer eine gute Mannschaft haben. Wir müssen schauen, dass wir unsere Entwicklung der letzten Monate weiter fortführen. Das ist das größte Spiel der Saison für uns, mit einem Sieg sind wir einen großen Schritt näher an unserem Saisonziel: Die Playoffs. Wir müssen schauen, dass wir unser junges Team in eine Position bringen, in der sie erfolgreich sein können.”  

 

DL Maxi Hradecny berichtet über seine ersten Monate an der Duquesne University

In wenigen Tagen reist unser #VikingsAbroad Maxi Hradecny wieder zurück nach Pittsburgh. Der ehemalige Vikings D-Liner kehrt an seine derzeitige ‚Wirkungsstätte‘, die Duquesne University, zurück, wo er ein Sportstipendium erhalten hat. Aufgrund von NCAA Regulations durfte er zwar in seinem ersten Semester weder spielen noch trainieren, doch als Equipment Manager der Duquesne Dukes konnte er ganz hautnah beim Football-Team sein. Sein Team, das in der NCAA Division 1 FCS spielt, schloss die letztjährige Saison mit einem passablen 7-4 Record ab – für den Threepeat, also den Northeast Conference Titel, hat es nach 2015 und 2016 allerdings 2017 nicht gereicht.

Maxi’s erste Monate an der Duquesne

Mit uns sprach Max über seine ersten Monate in Pennsylvania, erzählt über seinen Unialltag und darüber wie es ist, der blonde Neue zu sein, der so komisch Englisch spricht.

Max Hradecny (Mitte) am Signing Day mit Ex-Viking Brandon Collier (Europe’S Elite) und seinem D-Line Coach Mike Latek (rechts).

Wie gestaltet sich dein Alltag?

Max Hradecny: Für mich heißt es den Großteil der Woche um 7 aufstehen und direkt zum Unterricht bis circa 14 Uhr. Danach habe ich eine kleine Pause zum Mittagessen und dann geht auch schon das Training los um 15:30, das dauert in der Regel so 2 Stunden wo ich dieses Semester leider nur als Equipment Manager sein durfte. Nachher noch Hausaufgaben erledigen, Abend essen und dann auch schon ins Bett.

Wie beurteilst du das Niveau?

Max Hradecny: Ich würde sagen an der Line besteht nicht so der große Unterschied, nur dass sie hier eine größere Auswahl haben als in Österreich was Spieler betrifft. Aber zu top Europäischen Teams ist der Unterschied nicht allzu riesig. Auf den Skill Positionen sieht das ganze schon anders aus. Da gibt es hier richtig schnelle Leute die man so in Österreich nicht so häufig findet.

Heimspielstätte der Dukes – das Rooney Field

Wie gestaltet sich das Training?

Max Hradecny: Das Training ist relativ simpel gehalten, jedoch aber ist alles genau durchgeplant und jede Periode muss genau eingehalten werden. Relativ ähnlich wie bei den Vikings in Wien.

Wie wurdest du aufgenommen?

Max Hradecny: Als Equipment Manager war ich bei jedem Training und Spiel dabei also wurde relativ schnell aufgenommen, obwohl ich noch nicht einmal trainieren/ spielen durfte. Nach den erstmaligen paar dummen Fragen habe ich mich recht schnell eingefunden. Es ist auch hilfreich, dass die meisten Spieler neugierig sind, wer denn der blonde Neue ist, der so seltsam Englisch spricht.

Maxi Hradecny mitDuquesne Headcoach Jerry Schmitt and Brandon Collier

Was ist dein Ziel?

Max Hradecny: Ich möchte in allem was ich tue der Beste sein; zumindest in meinen Augen, deshalb habe ich meinen Weg nach Amerika gemacht um mit den besten mitspielen zu können und mich persönlich im Thema Football weiterzubilden.

Was vermisst du an Wien?

Max Hradecny: An Wien vermisse ich ganz klar meine Familie und Freunde, meinen Hund und das gute Essen.

Wir wünschen unserem #VikingsAbroad nur das Beste und werden seine weiteren Schritte mit Spannung verfolgen. Go Dukes!

Auf die Plätze – Fertig – Los! Das erste Teamtraining in Kleingruppen bei den Dacia Vikings

(c) Dacia Vikings / K.Klepsch

„Die Freude in den Gesichtern ist groß, das Wetter ist prächtig, und den jungen Vikings ist die Aufregung ins Gesicht geschrieben“, so Dacia Vikings Präsident Karl Wurm am Montag, als um 16:00 Uhr die ersten Vereinsmitglieder wieder auf dem Feld des Footballzentrums Ravelin trainieren durften. „Der Football-Gott meint es gut mit unseren jüngsten Wikingern“, so Wurm, der selbst beim designierten Eingang zur Trainingsanlage stand, wo jeder Young Viking sich beim Betreten der Ravelin gleich mal die Hände desinfizierte. Die Spieler der beiden jüngsten Mannschaften der Vikings, die U11 und die U13, kamen als erstes in den Genuss des On-Field Trainings – natürlich in Kleingruppen mit entsprechendem Abstand und unter Einhaltung sämtlicher Auflagen.

„Wir schauen nun in den ersten Trainingswochen vor allem darauf, wie der derzeitige Stand der Athletik, Stärke und Flexibilität unserer jungen Spieler ist“, so Head Coach Chris Calaycay, hier mit einer Kleingruppe aus Quarterbacks und Wide Receivers. Foto (c) Dacia Vikings / K.Klepsch

Als „Herr der neueingeteilten Zonen“ der Football-Felder fungierte Head Coach Chris Calaycay, der ja auch Cheftrainer der U13 ist und gestern das erste Mal seit über zwei Monaten mit seinem Nachwuchsteam am Platz stand.

Der ‚neue‘ Trainings-Stundenplan auf der Ravelin basiert auf tagelangen Überlegungen von Coach Calaycay und dem Kern seines Coaching Staffs. „Wir haben das gesamte Areal in Sektionen eingeteilt, den Zeitraum zwischen den einzelnen Trainingseinheiten vergrößert. Außerdem gibt es einen getrennten Ein- und Ausgang. Desinfektionsmittel, die wir dankenswerter Weise Großteils durch Spenden von Eltern und Fans erhielten, wurden platziert, wo sich jeder beim Betreten und Verlassen der Anlage die Hände desinfiziert. Danke an alle Spender!,“ so Chris Calaycay, der sich nach der Premiere von „Training Neu“ zufrieden zeigt. „Die jungen Vikings waren sehr diszipliniert, und man hat deutlich gesehen, wie sehr sie sich freuen, wieder „gemeinsam“ zu trainieren und mit ihren Teamkollegen Bewegung und Spaß im Freien zu haben. Die Aufteilung in die kleingruppen hat hervorragend funktioniert. Nun schauen wir in den ersten Wochen vor allem darauf, wie der derzeitige Stand ihrer Athletik, Stärke und Flexibilität ist. Man sieht aber, dass sehr viele die Heim-Trainingspläne von Coach Putz brav befolgt haben und gut in Form sind.“

Die Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienevorschriften wird groß geschrieben. So heißt es beim Betreten und Verlassen der Trainingsanlage Hände desinfizieren. Foto (c) Dacia Vikings / K.Klepsch
Die Vamily ist auf das Footballzentrum Ravelin zurückgekehrt 

Der emotionale Aufschwung in den Reihen der Wikinger – basierend auf dem Startschuss des On-Field Trainings – ist rundum spürbar. Das bestätigt auch Mag. Georg Zivko, Leiter des Dacia Vikings Nachwuchsbereichs. „Als die Bekanntgabe des ersten Trainingsdatums erfolgt, merkte man sofort ein neues, höheres Level an Motivation. Die Kids haben in den letzten Monaten vorbildlich unsere Vorgaben, Online-Konferenzen und Workout-Pläne für Zuhause gemacht. Heute sieht man aber deutlich, dass nichts mit dem Wiedersehen in Natura vergleichbar ist. Diese Teamtrainings in Kleingruppen, wo wir uns selbstverständlich an alle Vorgaben halten, sind ein erster, ganz wichtiger Schritt. Ich bin einfach nur froh, dass es wieder los geht“, so Coach Zivko. Frohe Gesichter machten auch die Young Vikings am Ende des Trainings, wo jeder einen Riesen Vikings-Kalender – produziert und zur Verfügung gestellt von der Firma OSGAR 1A Betriebseinrichtungen – geschenkt bekam.

Als krönenden Abschluss gabs für alle U11 und U13 Spieler der Dacia Vikings noch den Riesen Vikings-Kalender von OSGAR als Geschenk. Foto (c) Dacia Vikings / K.Klepsch

Neuer Trainings-Stundenplan ermöglicht On-Field Einheiten für alle Teams der Wikinger unter Einhaltung der sämtlicher Vorgaben

Im Laufe der Woche werden alle Teams ihre ersten Einheiten am Feld absolvieren, auch die Vikings Ladies, Flag Teams und natürlich die drei Männermannschaften. Am Dienstag „sah“ sich auch die AFL Kampfmannschaft der Dacia Vikings zum ersten Mal am Feld wieder. Wir werden über deren Trainingsstart berichten.

„Als die Bekanntgabe des ersten Trainingsdatums erfolgt, merkte man sofort ein neues, höheres Level an Motivation und einen emotionalen Aufschwung in den Teams,“ so Nachwuchsleiter Georg Zivko. HC Chris Calaycay und seine U13 absolvierten am Montag das erste Mannschaftstraining in Kleingruppen. (c) Dacia Vikings / K. Klepsch

Big Plays vermiesten Superseniors den Saisonstart

Fotocredit: Peter Kramberger

Mehr als acht Monate wurde darauf hingearbeitet, vergangenen Samstag war es dann endlich soweit: Die Superseniors starteten am heimischen Ravelin Football Zentrum gegen die Klosterneuburg Broncos in die Ligasaison 2018.

Der erste Offensedrive der Superseniors dauerte zwar nicht lange, doch die Defense konnte das Ballrecht mittels fumble recovery umgehend zurückerobern. Nachdem danach beide Defenses hielten, kamen die Wikinger erneut an der gegnerischen 30 Yardslinie zum Angriffsrecht. Nach einem misslungenen Toss konnte ein Bronco den freien Ball aufnehmen, lief damit zum ersten Touchdown des Tages und stellte so auf 6:0 für die Gastgeber. Doch die Superseniors ließen nicht die Köpfe hängen, die Offense marschierte unwiderstehlich über´s halbe Feld, Michael Haydn fing den Touchdownpass, Wolfgang Kubitschek verwandelte den Extrapunkt und die Wikinger gingen mit 7:6 in Führung. Die Defense stoppte danach die Broncos erneut, die Superseniors marschierten von der eigenen 3 Yardslinie bis in die gegnerische Red Zone, konnte jedoch keine Punkte auf´s Scoreboard bringen. Mit einem Big Play befreite sich die Offense der Broncos aus der eigenen Red Zone, konnte danach bis wenige Yards vor der Endzone der Wikinger vordringen und im dritten Versuch den Drive mittels Passtouchdown und erfolgreichen Two-Point-Conversion abschließen. So ging es dann auch mit 14:7 aus Sicht der Gäste in die Halbzeit.

Spannung bis zum Schluss

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte drängte die bärenstark aufspielende Defense der Superseniors die Broncos bis knapp vor die eigene Endzone zurück und nicht nur einmal entging der gegnerische Quarterback dabei nur knapp einem Safety. Doch erst nach einem Punt kamen die Superseniors in der Spielfeldmitte zum Ballbesitz, drangen danach bis tief in die Red Zone der Broncos vor, konnten jedoch nicht punkten und durch Turnover-on-Downs kamen die Broncos kurz vor der eigenen Endzone wieder in Ballbesitz.

Bärenstarke Leistung der Superseniors-Defense (Fotocredit: Peter Kramberger)

Erneut roch es förmlich nach einem Safety, doch ein kurzer Pass entwickelte sich zum Big Play bzw zum Touchdown und die Broncos erhöhten auf 20:7. Doch die Superseniors gaben nicht auf: Mit Beginn des letzten Viertels legten die Superseniors einen schönen Drive hin, diesmal lief Quarterback Wolfgang Bernardiner aus kurzer Distanz selber und verkürzte auf 20:13. Gleich darauf übte die Defense -dank einer raffinierten Umstellung- starken Druck auf das Backfield der Broncos aus, René Ziegler fing eine Interception und das Momentum schien zugunsten der Wikinger zu kippen… doch… aufgrund einer zurecht gegebenen Strafe wurde das Turnover aberkannt. Gleich im folgenden Spielzug gelang den Klosterneuburgern erneut ein Big Play und mittels Two-Point Conversion erhöhten die Gäste zum Endstand von 28:13.

4 Big Plays reichten leider

Auch wenn es das Scoreboard nicht wie erhofft anzeigt, haben wir uns im Vergleich zur letzten Saison erheblich verbessert: Unsere Offense ist variantenreich über das Feld marschiert und unsere Defense hat eine bärenstarke Leistung geboten. Tristan Petrides in den Special Teams und der Offense, Peter Prostrednik in der Defense stachen aus der insgesamt tollen Teamleistung noch etwas hervor und sind daher die beiden MVPs des Spiels.

O-MVP des Spiels: Tristan Petrides (Fotocredit: Peter Kramberger)

Am Ende haben den Broncos aber leider insgesamt vier Big Plays zum Sieg gereicht. Halten wir jedoch unser Leistungsniveau, legen wir die Nervosität in der gegnerischen Red Zone ab und verhindern ein bis zwei Big Plays, so werden wir am Ende der Saison garantiert nicht sieglos dastehen“, ist Headcoach Emmanuel Gatzakis zwar enttäuscht ob der Niederlage, aber optimistisch für die weitere Saison.

Division 4 trifft auf Bundesliga

Viel Zeit bleibt den Superseniors jedoch nicht zum Durchschnaufen, denn bereits am kommenden Sonntag, 15. April 2018, geht es in der Division 4 weiter: Am „First Field“ in Szekesfehervar müssen Sie auswärts gegen den Liganeueinsteiger Fehérvár Enthroners antreten. Ein wahrlich schwerer Brocken für die Wikinger, immerhin spielen die Enthroners parallel zur Österreichischen Meisterschaft auch in der HFL, der Ungarischen „Bundesliga“. Österreichs unterste Spielklasse trifft auf Ungarische Bundesliga und das noch dazu auswärts. Aber wie lautet der bekannte Stehsatz so treffend: Aufgegeben wird nur ein Brief! In diesem Sinne: GO SUPERSENIORS!

Klosterneuburg Broncos @ Dacia Vikings Superseniors
28 : 13 (6:7/8:0/6:0/8:6)
Samstag, 7. April 2018, Footballzentrum Ravelinstraße
Scorer Superseniors: Michael Haydn (TD), Wolfgang Bernardiner (TD), Wolfgang Kubitschek (PAT)

Alle Fotos (c) Peter Kramberger

„Ich will es noch einmal wissen!“ – DL #90 Alex Taheri feiert Comeback

Vor wenigen Wochen gaben wir bekannt, dass Jungpapa Alex Taheri eine ausgedehnte Pause von seiner aktiven Karriere an der Dacia Vikings Defensive Line einlegen wollte. Von vorzeitigem ‚Ruhestand‘ war die Rede, ein mögliches Comeback zwar nicht ausgeschlossen, aber eher mit 2020 wahrscheinlich.

Das Team freut sich, dass Taheri Zeit für Familie und Football findet.

Doch lang hielt es der 30Jährige nicht ohne Football aus. Der 1,88 Meter große Hüne, der 115 Kilo auf die Waage bringt und mittlerweile seit 17(!) Jahren ein Viking ist, machte schnell klar: „Ich will zurück – Ich will es noch einmal wissen!“
Morgen, beim ECTC Divisional Game gegen die Triangle Razorbacks, wird er bereits wieder mit seiner Stammnummer 90 auflaufen. Im Interview mit Kiki Klepsch verriet er, dass die kleinen Wehwehchen ausgeheilt sind und dass neben Baby- und Jungfamilienglück Zeit für sein geliebtes Hobby bleibt. 2018 verbuchte Taheri 5 Sacks, 2 Forced Fumbles und 16 Tackles. Da können sich die Vikings Fans jetzt schon auf seine Action am Spielfeld freuen.

Auch DL Marvin Wappl wieder am Start

Ein weiteres Kaliber absolviert morgen auf der Hohen Warte auch sein erstes Spiel in der aktuellen Saison: DL #96 Marvin Wappl ist bereit, wieder Schrecken an der Line zu verbreiten. Der Bruder von WR #6 Maurice hat sich selbst nach seiner Operation genügend Zeit zur Regenerierung gegönnt, um bei seinem Einstand 2019 fit und ready zu sein. Ein Blick auf Marvins Stats 2018: Zu seinen 4 Sacks und 18.5 Tackles gesellte sich auch noch eine Interception.

Zusammen mit ihren Unit-Kammeraden #1 Leon Balogh, #94 Flo Grünsteidl, #52 Oskar Kranich, #91 Nico Plenert und #93 Marc Klinkermann werden Alex Taheri und Marvin Wappl den Dänen einiges an der Line of Scrimmage zu tun geben. Die Dacia Vikings D-Line ist wieder in Vollbesetzung. #BleedPurple 

2018 noch mit D-Line Coach Mike Latek – nun 2019 wieder vereint – v.l.n.r.: O. Kranich, L. Balogh, F. Grünsteidl, A. Taheri; vorne M. Wappl und Coach Latek.

 

Innsbruck it is: Austrian Bowl und Silver Bowl finden 2021 in Tirol statt

Foto (c) football.at

Austrian Bowl XXXVI und Silver Bowl XXIII am 31. Juli 2021 in Innsbruck

Es ist bestätigt. Beide Football-Finalspiele werden am 31. Juli in Innsbruck stattfinden. Für den Austrian Bowl XXXVI ist das traditionsreiche Tivoli Stadion reserviert. Kickoff zwischen den Dacia Vienna Vikings und den Swarco Raiders Tirol ist um 19 Uhr. Für den Silver Bowl XXIII steht das American Football Zentrum Innsbruck zur Verfügung, wo das Dacia Vikings Division Team auf das Salzburg Football Team treffen wird. Das kleine Finale startet um 15 Uhr.

Tickets sind sowohl für die einzelnen Spiele als auch limitiert als Kombiticket erhältlich. Im Austrian Bowl stehen die Kategorien 1, 2 und VIP zur Verfügung. Im Silver Bowl wird in einer Kategorie verkauft. Tickets –> oeticket.com

Quelle: football.at

Nachbericht: Vikings Superseniors vs. Pannonia Eagles

©Andreas Bischof

Bittere 4 Minuten

Gleich zu Beginn des Spiels gab es eine kleine Schrecksekunde für die Superseniors. Nach einem beinahe Fumble beim Kick Return, kam die Offense nie so richtig in Fahrt und nach einem schnellen 3 and Out, übernahm die Defense das Feld. Nach großer Verteidigungsschlacht ging es kurz vor der Pause dann Schlag auf Schlag. Zum zweiten mal im Spiel fingen die Eagles einen Pass der Wikinger ab und konnten den darauf folgenden Drive mittels Pass durch die Mitte zum Touchdown abschließen. Nach verwertetem Extrapunkt währte der Drive der Wikinger nur kurz und wurde mittels Fumble auf der eigenen 7 Yards abrupt beendet. Dreimal konnte die Defense den drohenden Touchdown abwehren, doch im vierten Versuch fanden die Eagles mittels Outsiderun doch noch den Weg in die purple Endzone. Auch der Extrapunkt wurde erneut verwertet. Erneut verabsäumte die Offense den Ball vorwärts zu bewegen und erneut kamen die Eagles mit einem tiefen Pass zum Erfolg, vergaben jedoch diesmal den Extrapunkt. Redlich bemüht erzielten die Wikinger daraufhin ihr erstes First Down. Letzten Endes war jedoch auch dieser Drive erfolglos. Mit knapp 30 Sekunden auf der Uhr kamen die burgenländischen Adler dadurch nochmals in Ballbesitz und erneut brachte ein tiefer Pass den Touchdown für die Eagles. Durch Erfolg beim Extrapunkt ging es mit 0:27 in die Halbzeit.

Bessere zweite Halbzeit

Im dritten Viertel konnte die Defense der Wikinger mittels turnover on downs und Fumble recovery zweimal ihre Offense aufs Feld bringen, doch der erhofte Erfolg blieb leider aus und so ging es punktelos ins vierte Viertel. Dank starker Defenseleistung blieb auch der letzte Spielabschnitt lange Zeit punktelos, bis erneut ein Pass die Eagles in die Endzone brachte. Den Schlusspunkt setzte ein Pick 6 der Eagles und das Spiel ging mit 0:41 zu Ende.

Trotz doch recht klarer Niederlage, konnte DC Erwin Wagner dem Spiel Positives abgewinnen: „Meine Defense hat grandios gekämpft, die Eagles mehrmals gestoppt und zwei Turn Over kreiert. Offensichtlich fehlte jedoch im ersten Spiel noch hie und da die richtige Zuordnung und das Verständnis für die verschiedenen Coverages. Ich bin jedoch sehr optimistisch, dass wir bis zum nächsten Spiel den fehlenden Feinschliff hinbekommen werden.“ „Unsere Defense hielt uns lange Zeit im Spiel und brachte uns immer wieder auf´s Feld zurück. Aber wenn eine Offense im ganzen Spiel lediglich ein einziges 1st Down erzielt, kann man das Spiel nicht gewinnen. Gratulation an die Eagles, denn sie haben die Schwächen unseres Spielsystems perfekt erkannt und eiskalt ausgenutzt. Wir werden die kommende Bye Week nutzen, die begangenen Fehler zu analysieren und versuchen, bis zum nächsten Spiel auszumerzen“, zog Headcoach Joe Yun nach dem Spiel nüchtern Bilanz. Für die Superseniors geht es nach dem missglückten Auftaktspiel am 16. April mit dem Auswärtsspiel gegen die Air Force Hawks weiter.

Vikings Superseniors vs. Pannonia Eagles
0:41 (0:0/0:27/0:0/0:14)
Footballzentrum Ravelin

Text: Vikings Superseniors

#TeamAustria – 29 Vikings auf der aktuellen Kaderliste

Luis Horvath und Leon Balogh sind Key Players im NT. (c) Hannes Jirgal

Am Wochenende freuten wir Dacia Vikings uns über höchste erfreuliche Nachrichten in Bezug auf das österreichische Herren-Nationalteam: 19 Dacia Vikings Spieler sind am aktiven Roster des Team Austria, sechs weitere sind auf Abruf bereit für den Call ins NT, und vier Wikinger sind im Moment auf der Verletztenliste aufgeführt.

Nationalteam Headcoach Max Sommer gibt Kader für zweites Vorbereitungscamp bekannt

Im Juni geht es für das AFBÖ-Herren-Nationalteam ins zweite Vorbereitungscamp für die laufende Europameisterschaft. Nach einem erfolgreichen Sichtungscamp im Februar und einem ersten geschlossenen Camp im April, folgt von 11. bis 13. Juni das letzte Trainingslager vor dem EM-Spiel gegen Serbien am 8. August in Wien. Dieses Heimspiel wird nicht nur das erste Länderspiel nach langer Zwangspause sein, sondern auch das Debüt des neuen Coaching Staffs rund um HC Max Sommer, und den beiden Coordinators aus den Reihen der Dacia Vikings: DC Chris Calaycay und OC Ivan Zivko.

Dacia Vikings Head Coach Chris Calaycay agiert im Nationalteam als Defensive Coordinator. Foto (c) Hannes Jirgal

Für das anstehende Camp wurden rund 60 Spieler ausgewählt. Darunter klingende Namen, wie die der Kapitäne der vier AFL-Top-Teams: Luis Horvath (Dacia Vikings), Adrian Platzgummer (Swarco Raiders Tirol) Thomas Schnurrer (Projekt Spielberg Graz Giants) und Richard Weber (SsangYong Danube Dragons). Mit dem Ex-Viking und Absolventen der Dacia Vikings Football Academy Precious Ogbevoen (New Mexico Military Insitute) und Jan-Philipp Bombek (ehemalig Colorado State, jetzt Hamburg Sea Devils) kehren außerdem zwei College-Spieler zurück zum Österreichischen Nationalteam. Ob College-Quarterback und #VikingsProduct Yannik Gruner schon im Juni zum Team stößt, ist noch offen. Auch die AFL Division 1 ist im 60-Mann-Kader vertreten: Christian Klemenz (Amstetten Thunder), Simon Wulz (Telfs Patriots), Michael Schachermayer (Atrium Steelsharks Traun) vertreten die zweithöchste Spielklasse Österreichs. Komplettiert wird der von AFL-Leistungsträgern gespickte Kader von dem jetzt in Deutschland aktiven Ex-Viking Yannik Mayr (Schwäbisch Hall Unicorns), Jan Grischenig (Ravensburg Razorbacks) und Florian Jobst (Kirchdorf Wildcats).

>>Kaderliste

Headcoach Max Sommer zum Status-Quo: „Die Vorbereitungen auf unser Juni Camp laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Wenn man nur sechs volle Trainingstage für die Implementierung von Offense, Defense und Special Team Systemen zur Verfügung hat und sich gleichzeitig auf ein starkes Team Serbien vorbereitet, muss die Planung bis ins kleinste Detail erarbeitet werden. Wir konzentrieren uns im anstehenden Camp auf unseren ersten Gameday-Einsatz, dürfen hierbei aber das Big Picture und den Entwicklungsprozess der Mannschaft nicht außer Acht lassen. Eine besondere Challenge, auf die sich der gesamte Staff und das Team vorbereiten.“

Quelle: AFBÖ – football.at

Kellerderby mit historischem Touch

Ihr nächstes Ligaspiel bestreiten die Superseniors am kommenden Sonntag, 26. Mai, auswärts gegen die Mostviertel Bastards.

Beide Teams verbindet ein beinahe historisches Ereignis: Am 24. Mai 2014 trafen beide Teams im Rahmen eines Liga-Qualifikationsspiel aufeinander und für beide Teams war es eine Premiere ihrer Teamgeschichte. Genauer gesagt war es für die Bastards tatsächlich das allererste Spiel. Für die Superseniors war es zwar bereits das zweite Spiel mit 11-Mann, aber das allererste Auswärtsspiel. Während bei den Mostviertlern nur mehr drei Spieler von damals auch heute noch aktiv sind, spielen immer noch 10 Superseniors, die bereits 2014 bei der Premiere dabei waren.

 

Abgesehen von diesen Fakten verbindet die beiden Teams sonst nur die Ergebnisse der bisherigen Saison: Beide Mannschaften stehen nach drei Spielen mit drei Niederlagen im Gepäck am Tabellenende, wobei die Superseniors aufgrund des schlechteren Scoreverhältnisses sogar ganz am Schluss stehen. Somit sollte es am Sonntag eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe werden, dem setzt jedoch DC Rene Ziegler entgegen: „Die Bastards spielten letztes Jahr noch in der Division 3 und zeigten auch heuer gute Leistungen, auch wenn am Ende nun drei Niederlagen rausschauten. Auf den ersten Blick scheinen die Bastards also ähnlich erfolglos wie wir. Schaut man sich die Ergebnisse und deren Gametapes jedoch genauer an, so erkennt man sehr rasch, dass in den Mostviertlern viel Potenzial steckt und sie auf hohem Niveau spielen können.“ Demnach sind die Superseniors selbst im Kellerderby klarer Außenseiter, was HC Emmanuel Gatzakis für sein Team jedoch nutzen möchte: „Als Absteiger aus der Division 3 sind die Bastards am Sonntag nach bereits drei Niederlagen in der Division 4 und vor eigenem Publikum unter Zugzwang. Noch dazu wollen sie sich garantiert für die Niederlage vor fünf Jahren bei uns revanchieren. Der Erfolgsdruck liegt also eindeutig bei den Mostviertlern, was uns taktisch die eine oder andere Möglichkeit eröffnet.“

 

Dacia Vikings Superseniors @ Mostviertel Bastards
Sonntag, 26. Mai 2019, Kickoff 15.00 Uhr
NÖ/Donaustadion Ybbs

Wiedergutmachung ist angesagt

Das Debakel gegen die Carnuntum Legionaries riss die Superseniors kurzfristig in ein Jammertal, immerhin gab man sich quasi kampflos den Niederösterreichern geschlagen. Am kommenden Sonntag auswärts gegen die Air Force Hawks geht es daher nicht nur um Sieg oder Niederlage, sondern hauptsächlich um Wiedergutmachung.

Spieler in die Pflicht genommen

Im letzten Spiel haben wir uns kaum gewehrt, waren offensichtlich nicht ganz mit dem Kopf bei der Sache und haben jeglichen Kampfgeist vermissen lassen. Am Sonntag muss sich das Team daher beweisen und jeder einzelne muss zeigen, dass er tatsächlich gewillt ist American Football zu spielen“, nimmt HC Emmanuel Gatzakis seine Spieler in die Pflicht. Ohnehin bereits moralisch etwas angeschlagen, macht Verletzungspech die Aufgabe für die Superseniors am Sonntag nicht unbedingt leichter. „Einige werden nicht auf den angestammten Positionen spielen, Rookies müssen gegen die Air Force ins kalte Wasser springen und wir werden improvisieren müssen. Das kann und darf aber keine Ausrede sein. Wenn jeder seinen Job macht, jeder vollen Einsatz zeigt und das gesamte Team füreinander einsteht, dann werden wir gegen die Hawks ein gutes Spiel abliefern“, schwört auch DC Rene Ziegler das Team ein.

Kellerderby in Zwentendorf

So wie auch die Superseniors stehen die Air Force Hawks heuer noch ohne Sieg da. Wie in den Vorjahren auch, steht diese Begegnung auch heuer wieder unter dem Motto „Kampf gegen die rote Laterne“. In den letzten Jahren hatten jeweils die Air Force Hawks am Ende die Nase vorne. Besinnen sich die Superseniors am Sonntag aber auf die Tugenden der Vikings, nämlich unbändiger Wille, eiserner Kampfgeist, volle Konzentration und vor allem unzerstörbarer Teamspirit, so könnte die rote Laterne heuer in Zwentendorf bleiben. Das Kellerderby verspricht wie immer aber vor allem eines: Spannung bis zum Schluss, also …be there!

Dacia Vikings Superseniors @ Air Force Hawks

Sonntag, 20. Mai 2018, Kickoff 15.00 Uhr
NÖ/Sportplatz Zwentendorf